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U.D.O. - Rev-Raptor

  • Veröffentlicht: 20.05.11

  • Label: AFM

  • Tracks: 13

  • Laufzeit: 50:56

  • Genre: Heavy Metal

  • Unsere Wertung:

    8
  • Verfasser: Robin Geiß

  • Gebt eure Wertung
  • Eure Wertung:

    7
    Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 7 (1 Bewertung)

Jetzt legt also Meister Udo Dirkschneider mit seiner Band U.D.O. und dem Album „Rev-Raptor“ nach und natürlich werden jetzt überall Vergleiche zu dem letztjährigen ACCEPT Album aufkommen (müssen). Kann der alte Haudegen mithalten? Egal wie sympathisch ACCEPT derzeit rüberkommen und egal welch hohe Messlatte diese gelegt haben, U.D.O. haben über die Jahre konstant diese Art von Musik zelebriert und allein dafür gebührt ihnen Respekt, zumal auch noch nie ein Totalausfall dabei war.
 
Nach dem Minialbum „Leatherhead“, das letzten Monat vorgeschoben wurde war ich etwas verwirrt. Der Titeltrack nämlich entpuppte sich als ziemlich belangloser Song, wohingegen „Rock n Roll Soldiers“ aber richtig gut war. Das Album fängt nun mit seinem Titelsong an. Dieser ist zwar etwas besser als der eben angesprochene „Leatherhead“, welcher direkt als zweites kommt, aber noch lange kein Klassiker. „Renegade“, der dritte Song ist da schon besser und besitzt ein richtig endgeiles zweigeteiltes Gitarrensolo! Als nächstes folgt eine eher unspektakuläre Ballade und ein Durchschnits „Dr. Death“ bevor dann die schon angesprochenen „Rock n Roll Soldiers“ kommen, der mir aufgrund seiner positiven Aura immer noch sehr gut gefällt und an Zeiten zu „Faceless World“ erinnert. „Terrorvision“ ist wieder ein normaler U.D.O. Song bevor mit „Underworld“ ein ruhiger Song folgt. Keine richtige Ballade, aber eben ruhiger, dafür schön atmosphärisch und richtig gut. „Pain Man“ folgt noch aber dann kommt mit „Fairy Tales Of Victory“ ein sehr sehr geiles Stück, bei dem man alleine schon beim Anfangsgitarrenpart (das noch öfter folgen soll) schon richtig aufhorcht! Mit der beste Track des Albums. „Motor-Bug“ prescht dann ziemlich nach vorne, schlägt also in eine andere Kerbe, ist aber nicht weniger geil und lädt einfach zum Mitsingen ein. Live bestimmt richtig gut. „True Born Winners“ hat dann nochmals einen schönen positiven Touch und gefällt auch richtig gut, bevor es dann mit „Days Of Hope And Glory“ nochmals eine Ballade gibt, die schön zum Ende passt und mir deutlich besser gefällt wie die erste auf diesem Album.
Zusammenfassend bleibt mir zu sagen, dass das Album also etwas schwach beginnt, sich aber enorm steigert. Neben zwei oder drei schwachen Tracks finden sich auch durchschnittliche bzw. belanglose Songs, aber auch einige richtig geile Nummern auf dem Album. Keinesfalls eine Enttäuschung. Besser als das ACCEPT Album bestimmt nicht, aber wer ständig neue Alben veröffentlicht hat es auch etwas schwerer. Von daher wird wohl erst die Zeit zeigen, wer denn nun die bessere Band von beiden ist. Ich für meinen Teil freue mich das es beide Bands gibt und hoffe, dass das Konkurenzdenken nicht zu sehr geschürt wird, denn verstecken braucht sich hier niemand.