SYMPHORCE - Unrestricted

Veröffentlicht: 15.10.2010
Label: AFM
Tracks: 10
Laufzeit: 40:59
Genre: Power Metal
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Verfasser: Thorsten Steinebach
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Ich gebe es zu: SYMPHORCE waren für mich in der Vergangenheit trotz teilweise sehr guten Alben einfach nur die andere Band von BRAINSTORM-Fronter Andy B. Franck. Das ändert sich mit dem neuen Langdreher "Unrestricted" Die Band knallt ordentlich aus den Boxen, hat mehr als nur 2,3 gute Songs am Start und entwickelt eine Eigenständigkeit und Souveränität, die ich ihnen nie und nimmer zugetraut hatte. Zusehr haftete in meinen Augen der Aufkleber"Projekt" auf den Werken. Derart variabel im Gesang hat man Andy bei BRAINSTORM auch nicht erleben dürfen.("The Eternal")Überhaupt stehen auf "Unrestricted" mehr Ohrwürmer als auf den den letzten 3 BRAINSTORM-Cd´s zusammen. Der Vergleich ist zwar ein bisschen unfair, aber SYMPHORCE bietet mehr straigtes Headbanger-Futter, was auch die Relevanz beider Bands unterstreicht. Highlights: Das mit einem Mambo-Kurt ähnlichem Intro versehene "Whatever Hurts" in dem Andy eine wenig von der Stimmlage an Dave Mustaine erinnert. Das großartige "The Waking Hour" und auch "Visions" zeigen wie man heutzutage Metal ohne Drachen, Elfen, Schwerter oder ähnlichem Kitsch gestaltet.
9 Punkte
Thorsten Steinebach
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SYMPHORCE, die Zweitband von BRAINSTORM Sänger Andy B. Frank spielen Power Metal, der die sprichwörtlichen Eier hat. Die Gitarren ballern richtig gut im Takt mit dem Schlagzeug und Andy sing schön abwechslungsreich melodisch, aber dennoch mit der nötigen Härte die sonstige Power Metal Verweigerer durchaus zum hören bewegen könnte. „Until it’s Over“, der zweite Song zum Beispiel wird sich bestimmt sehr geil live rüberbringen lassen und zum mitsingen animieren. Wie gesagt, genug Power ist hier auf jeden Fall vorhanden, einziges Manko ist vielleicht dass alle Songs im Midtempo angesiedelt sind. Es wird zwar nicht langweilig, es könnte aber durchaus mehr Abwechslung vorhanden sein. Aber Lied Nr. 8 „The Mindless“, ein Lied das mit einem stimmigen Intro vom 11. September anfängt, ist aber ein astreiner Gänsehaut Smasher sodass man hier wahrlich nicht von langweiligen Songs sprechen kann. Ein hohes Niveau ist auf jeden fall überall vorhanden und die Truppe wird bestimmt keinen Fan enttäuschen und Fans von ICED EARTH oder härterem Power Metal sollten mal reinhören.
7, 5 Punkte
Robin Geiß