SHAKRA - Everest

Veröffentlicht: 17.04.2009
Label: AFM
Tracks: 12
Laufzeit: 61:33
Genre: Hard Rock
Unsere Wertung:
Verfasser: Thorsten Steinebach/Robin Geiß
Eure Wertung:
Gebt eure Wertung
Gerne bezeichne ich SHAKRA als Bon Jovi mit Eiern.Allein der Opener "Ashes to Ashes" fegt mal grad alles so weg was in dieser Spielart die letzten Jahre so veröffentlicht wurde.Das ist eigentlich auch die Marschroute des Longplayers: Hardrock der ins Ohr geht.Das ist durchaus nicht negativ gemeint.SHAKRA machen die Party.Punkt.Fetzer wie "Let me Lie my Life to you"schreien nach höchsten Noten.Sogar Schmachtfetzen im Stile von "The Illusion of Reality"zaubern mir ein Grinsen aufs Gesicht. Und deshalb bekommen sie zumindest von mir auch 9 von 10 möglichen Punkten.Was ein herrliches Album!!!
Thorsten Steinebach
9 Punkte
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SHAKRA habe ich zuvor nur vom Namen gekannt, aber was mir hier vorliegt ist ein absoluter Genuss in Sachen Rock/Hardrock. Ich habe jetzt schon öfter vernommen, dass SHAKRA anscheinend mit BON JOVI in Verbindung gebracht werden.
Nun, wenn BON JOVI soviel Feuer unterm Hintern hätte wie SHAKRA könnte man ihn auch BONFIRE nennen, mit denen ich die Jungs dann schon eher vergleiche. Sicher machten die eben genannten auch Rock/Hardrock, der auch Massenkompatibel war, aber eben doch eine deutliche Spur weg vom Pop zu härteren Gitarren. Und das präsentieren eben auch SHAKRA, die manchmal einen heftigen Rhythmus auffahren, der manchmal nur durch die Stimme von Sänger etwas glatt gebügelt wird, was aber Freunden dieser Musikart eher gefällt als sauer aufstößt.
Los geht’s mit dem coolen Opener „Ashes to Ashes“, besser kann man ein solches Album eigentlich nicht eröffnen. Direkt der nächste Song „Love & Pain“ präsentiert einen Refrain der zu einem Stadionmitgröhler mutiert. „Let me lie my life to you“ ist dann eher noch ein durchschnittlicher Song, wobei durchschnittlich bei SHAKRA immer noch überdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Bands bedeutet.
„The Journey“ bietet Abwechslungsreichtum mit ruhigeren Strophen und einem am Ende hin richtig ballernden Refrain. 2 Balladen gibt es auch zu belauschen („Why“ und „Hopeless“) und der Song „Anybody out there“ könnte ein richtig guter Radio Hit werden, ruhig, aber nicht zu balladesk.
Insgesamt also für Freunde der rockigeren Klänge mit Metal Anleihen ein sehr gutes Album und absolute Kaufempfehlung.