LIONS SHARE - Dark Hours

Veröffentlicht: 10.04.2009
Label: Blistering
Tracks: 11
Laufzeit: 44:06
Genre: Heavy Metal
Unsere Wertung:
Verfasser: Thorsten Steinebach/Robin Geiß
Eure Wertung:
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So, nun muss ich aber mal Kontra geben. Der Kollege von der Metal Hammer faselt was von "Massentauglichkeit" und "Ohrwürmern" und das dass irgendwie massenkompatibel sei. Der Kollege hat Recht...nur kann ich beim besten Willen keinen negativen Kontext daraus basteln. Fakt is t"Dark Hours" rockt! Hört euch nur mal "Full Metal Jacket" an. Da brauchts keine hochtrabende Rezension. Rein subjektiv, wohl gemerkt, gibts 9 Punkte, weil das Album mal wieder so herrlich unbeschwert nach vorne geht.Und wer nicht als trockener Journalist vor den Boxen sitzt, wird mir Recht geben.
Thorsten Steinebach 9 Punkte --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vor einigen Jahren bekam ich als Bonus für eine größere Bestellung LIONS SHARE’s zweite CD „TWO“ geschenkt, beachtete dieser seinerzeit leider reichlich wenig. Denn wenn diese auch nur ansatzweise so gut klingt wie deren neuester Output „DARK HOURS“, dann dürfte ich meine Freude daran haben. LIONS SHARE haben zwar ihren eigenen Stil und existieren auch schon länger, für mich aber, der eben leider diese Band bisher mit Missachtung zu Unrecht strafte, klingen sie teilweise nach Masterplan. Und deren Alben fand ich bisher ebenfalls einfach nur klasse. Der Opener „Judas must die“, auch bekannt von div. Samplern, ballert direkt mal nach vorne los und macht keine Gefangenen. Diese Schnelligkeit und Härte halten zwar die restlichen Songs nicht, was aber auf keinen Fall einen Abfall in der Qualität bedeutet. Schon beim zweiten Song „Phantom Rider“ klingt der instrumental gespielte Pre-Chorus nach Iron Maiden zu deren besten Zeiten. An einigen Stellen schlagen LIONS SHARE auch ruhigere Töne an bzw. lassen Stampfer für sich sprechen wie z.B. „In the bottomless Pit“ oder der letzte Song „Behind the curtain“ jedoch dominiert auf „DARK HOURS“ die Midtempo Schiene die für mich eben parallelen zu Masterplan raushören lässt, wie z.B. bei „Demon in your mind“ oder „Full Metal Jacket“. Erwähnenswert ist auf jeden Fall noch der Song „Presidio 27“ der einfach eine sau geile Melodie und einen megageilen Refrain besitzt. Für mich steht fest, dass ich diese Band nicht weiter missachten werde, schleunigst deren Album „TWO“ wieder rauskrame und mir nach und nach auch die restlichen Scheiben zulegen werde.
Robin Geiß