KISKE/SOMERVILLE - Kiske/Somerville

Veröffentlicht: 24.09.10
Label: Frontiers Records
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Verfasser: Thorsten Steinebach
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Ja,ja...so kanns gehen..auch unser Ex-Helloween-Fronter Michael Kiske reiht sich ein in die Riege der"Metal ist böse und tot oder doch nicht" Riege ein, genauso wie prominente Kollegen vor ihm namentlich Bruce Dickinson oder Rob Halford(Letzterer liefert sogar aktuell ein Album namens "Made of Metal" ab)
Zugegebenermaßen hat sich Kiske in der jüngeren Vergangenheit bei AVANTASIA oder auch PLACE VENDOME seine verlorene Reputation wiedererarbeitet. Da dieses Album aber auch auf dem Cover seinen Namen mitträgt, steht dieses natürlich unter besonderer Beobachtung. Und was soll ich sagen? Das Ding ist gelungen.Amanda Somerville ist die richtige Partnerin für die Songs, auf allzuviel Schmonzes wird schon allein durch das Songwriting von Matt Sinner (Sinner, Primal Fear) und Magnus Karlsson (Primal Fear) verzichtet. Wobei Mat wohl den größeren Einfluß gehabt haben dürfte, tönen doch einige Songs sehr nach SINNER. Ich freu mich das Kiske dem Metal doch nicht abgeschworen hat und hier eine töfte Scheibe herausgekommen ist, die den beiden Hauptprotagonisten auf den Leib geschneidert wurde und Lust auf mehr macht. Anspieltipps: Das überragende "If I had a Wish" und der Opener "Nothing left to say" sind absolute Perlen und auch der Rest überzeugt.