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HELSTAR - The King of Hell

  • Veröffentlicht: 26.09.2008

  • Label: AFM

  • Tracks: 12

  • Genre: Heavy Metal

  • Unsere Wertung:

    8
  • Verfasser: Robin Geiß

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    Eigene Bewertung: Keine

Nach 13 Jahren kommen Helstar aus Texas nun mit einem neuen Album daher. Etliche Lebenszeichen gab es zwar in Form von Live bzw. Demoaufnahmen oder den Sideprojekts von Sänger James Rivera (DESTINYS END und DISTANT THUNDER), die allesamt auch nett anzuhören bzw. für Sammler interessant waren, jedoch nie die Qualität der ersten 4 Alben erreichten.
 
Letztes Jahr gab man dann nach langer Pause ein erstes richtiges Lebenszeichen in Form der Langrille „Sins of the past“ von sich. Hier wurden ältere Stücke neu eingespielt und auch zwei brandneue Lieder vorgestellt wurden, die Anzeichen auf eine längere Reunion gaben.
Bei dem neuen Album "The King Of Hell" geht’s nach einem stimmigen kurzen Intro mit dem dem Titelsong gleich zur Sache und man merkt sofort, dass sich hier wieder die alte Truppe zusammengefunden hat.
HELSTAR machen da weiter, wo sie 1989 mit "Nosferatu" aufgehört haben; und alle bekannten Trademarks sind hier vorhanden. Vor allem die markanten Riffs aber eben auch die überdurchschnittlich gute Stimme von James Rivera, der meiner Meinung nach noch nie vorher so cleane hohe Schreie bzw. Stimmen (man beachte den Chorus von „Pain will be my name“) zustande brachte. Und das James schon immer ein Außnahmesänger war steht außer Frage, aber er hat sich dennoch gesteigert.
Die folgenden Tracks „When empires Fall“, “Wicked Disposition” oder „The plaque called men“ das nahtlos in “Tormentor” übergeht, überzeugen allesamt, so dass es eigentlich keinen Ausfall zu vermelden gibt. Mit „The garden of temptation“ findet sich noch ein fast neun minütiger Song auf dem Album. Vermissen tu ich lediglich den ein oder anderen Überflieger, den Hit eben.
Aber auch ohne kann man dieses Album von vorne bis hinten genießen, und wer sich die Erstauflage krallt wird zudem noch mit drei Bonustracks verwöhnt. Einmal den Coversong „White Witch“ (im Original von Angel Witch) und den beiden „neuen“ Songs vom „Sins of the past“ Album. Diese beiden Tracks finden sich auch in der normalen Tracklist der CD, aber mit einem wesentlich besseren Sound. Waren die Stücke vorher eigentlich schon gut, merkt man doch den krassen Unterschied, fast als ob es sich vorher nur um Demo oder Eigenproduzierte Songs gehandelt hätte.
Bleibt zu hoffen, dass auf der folgenden Tour mit weiteren Old School Metal Bands mehr Banger auf HELSTAR aufmerksam werden, als noch beim Auftritt auf dem diesjährigen RockHard Open Air, wo die vorderen Reihen eher spärlich besetzt waren.
HELSTAR haben jedenfalls 2008 nichts von ihrem Können verlernt, eher hat James mit seinem Gesang nochmals einen drauf gesetzt und spielerisch wandelt man zwischen US PowerMetal und stellenweise sogar schon Thrash-Metal.