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HAMMERFALL - No Sacrifice,no Victory

  • Veröffentlicht: 20.02.2009

  • Label: Nuclear Blast

  • Tracks: 11

  • Laufzeit: 49:40

  • Genre: Heavy Metal

  • Unsere Wertung:

    8
  • Verfasser: Robin Geiß

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  • Eure Wertung:

    8
    Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 8 (1 Bewertung)

HAMMERFALLS Debüt „Glory To The Brave“ ist für mich nach wie vor eines der besten Metal Alben dieses Genres. Daran hat sich nach über zehn Jahren für mich nichts geändert. Aber genauso wenig konnten HAMMERFALL für mich je wieder dort anknüpfen. Daran ändert sich ebenfalls nach über zehn Jahren nichts. Ich hab mich bei jeder weiteren Scheibe der Schweden gefragt warum das wohl so ist. Denn ihr Erfolg wurde ja zunehmend größer. Und das Genre gewechselt haben sie auch nicht. Doch wenn ich mir das Debüt Werk im direkten Vergleich zum aktuellen Longplayer „No Sacrifice, No Glory“ anhöre stelle ich eines fest: HAMMERFALL haben seither das Tempo gedrosselt. Sicher gibt es hier und da auch noch mal schnelle Songs und auch auf dem Debüt gab es im Gegenzug stampfende Songs. Ebenso muss man natürlich auch erwähnen, das der Gesang von Joacim Cans auf dem Debüt sicher lange nicht so gut war wie auf den nachfolgenden Werken, bzw. dem aktuellen. Aber das Gesamtbild hat sich eben gewandelt. Und vielleicht ist das der Grund, warum sie mich nie wieder so überzeugen konnten wie auf dem Erstling. Denn Hymnen und gute Lieder schreiben sie auch heute noch. Doch was Tobias Sammet mit EDGUY geglückt ist, nämlich das Tempo zu drosseln und trotzdem überzeugende klasse Lieder abzuliefern, schaffen meiner Meinung nach HAMMERFALL eben nicht ganz. Es gibt auf dem aktuellen Album natürlich noch genügend gute Songs und an sich auch keinen Totalausfall. Auch die Chöre wissen zu gefallen, sind sie doch fett in Szene gesetzt was man direkt auf dem ersten Titel „Any Means Necessary“ nachhören kann. Der 4. Track (nebenbei erwähnt eine schnellere Nummer) „Legion“ gefällt mir dann richtig gut. Mit „Between Two Worlds“ ist auch eine Ballade enthalten, die für mich aber eher belanglos daher kommt. Besser wird’s dann mit dem Stampfer „Hallowed Be My Name“ und sehr viel besser wird’s dann mit dem geilen Instrumentalstück „Something For The Ages“. Auf dem Album „Renegade“ hatten HAMMERFALL schon mal ein geiles Instrumentalstück, doch dieses hier ist noch besser. Für allein dieses Stück würde ich 9 Punkte zücken. Der Titelsong ist ebenfalls gut geworden, „Bring The Hammer Down“ ist auch ein guter Song aber doch eher „normal“ für diese Band (in den letzten Jahren). „One Of A Kind“, ebenfalls wieder schneller, geht auch gut nach vorne und mit „My Sharona“ befindet sich noch ein Coversong, der zwar nicht schlecht ist, aber auch nicht in die Riege der besten Coversongs aufsteigt. Insgesamt bleibt festzustellen, dass dieses Album ein gutes Album geworden ist, das für mich durchaus mit den letzten Alben mithalten kann, einige Höhepunkte aufweist aber auch einiges an Durchschnitt präsentiert und dadurch eben kein erstklassiges geworden ist. Es wäre für mich der HAMMER, FALLs sie sich beim nächsten Mal auf ihre Stärken zurück besinnen und ein vom Grundcharakter her schnelles Album abliefern würden. 7,5 Punkte