ELM STREET - Barbed Wire Metal

Veröffentlicht: 18.11.11
Label: Massacre Records
Tracks: 8
Laufzeit: 39:09
Genre: Hardrock
Unsere Wertung:
Verfasser: Robin Geiß
Eure Wertung:
Gebt eure Wertung
Yeah, das haut rein. Die australischen Metaller ELM STREET hauen ein geiles arschtretendes Debütalbum raus und pfeifen dabei auf irgendwelche gängigen Trends.
Schon beim Titel gebenden Opener möchte man am liebsten in seinen Karren einsteigen, das Gaspedal durchtreten, die Boxen aufdrehen und jedem der dumm rüber glotzt den Mittelfinger zeigen. Sänger und Rhythmus Gitarrist Ben versucht auch überhaupt nicht irgendwelchen Eunuchengesang nachzuahmen oder mit seiner Stimme zu glänzen sondern röchelt mit einer rauen versoffenen aber angenehmen Stimme durch die Songs. Dabei klingt er jetzt weniger nach Lemmy, sondern erinnert eher etwas an SENTENCED‘ Ville. Geil kommen auch die starken Backing Shouts zur Geltung, wie besipielsweise beim Song „Elm St’s Children“, bei dem man einfach nur mitgröhlen möchte und die Faust in die Luft recken will. Coole Gitarrenläufe gibt es ebenfalls zu bestaunen aber am gelungensten von allen Liedern ist wohl „King Of Kings“, bei dem der Refrain einfach nur total hymnisch ist. Seltsam hingegen die Textauswahl: Mal beim eben erwähnten Song über Jesus, mal über Horrorikonen („Leatherface“) oder eben über die gepriesene Spielweise („Metal Is The Way“, „Heavy Metal Power“). Egal, macht Spaß und das coole Cover von Ikone E. Repka passt ebenfalls wie die Faust auf den Eiern.
Fazit:Wer auf reinen geil gespielten Heavy Metal mit Arschtrittpower und Eier steht soll hier gefälligst zugreifen. Hoffentlich besuchen uns die Down Under Leute bald mal für Live Gigs, kann mir vorstellen da geht die Post ab.