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ALICE COOPER - Welcome 2 my Nightmare

  • Veröffentlicht: 16.09.11

  • Label: Universal

  • Tracks: 15

  • Laufzeit: 55:53

  • Genre: Rock

  • Unsere Wertung:

    9
  • Verfasser: Thorsten Steinebach

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  • Eure Wertung:

    7.5
    Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 7.5 (2 Bewertungen)

Tja, manchmal kommen sie wieder..Im Falle von ALICE COOPER sogar mehrfach über die Jahre gesehen. Mittlerweile 63 Lenze zählend besinnt sich der Alt-Meister auf seine Anfänge und gibt nach modernen Alben wie "Brutal Planet" aus dem Jahre  2000 wieder das was er immer schon am besten konnte: Rock der nicht ganz so harten Sorte mit Ohrwurmpotiential. "Welcome 2 my Nightmare" soll als Sequel zum 1975er Album "Welcome to my Nightmare" verstanden werden. Das funktioniert sogar sehr gut. Beim Opener "I Am Made of you"  klingt Alice wie Andi Deris in einem modernen Helloween-Track und sehr modern, aber schon mit Track 2 "Caffeine" klingts herrlich altmodisch und es bleibt direkt im Ohr hängen."The Nightmare Returns" spannt dann den Storybogen von Teil 1 zu 2.
Songs wie "A Runaway Train" sind so gar nicht rockig oder gar metallisch, passen aber ins Gesamtkonzept des Albums. Das kann man auch von "Last Man on Earth" behaupten. Bläser aus der Knoff Hoff Show untermalen den Track. Macht aber alles nix, die Highlights folgen auf dem Fuß.Allein für einen Song der Marke "I´ll Bite your Face off" würden die Stones heutzutage töten. Zumal die Scheibe mit Gaststars nur so gespickt ist, die aber hier nicht einfach nur Beiwerk sind, sondern schlüssig ins Konzept passen.(U.a. : mit den alten Bandmitgliedern Denis Dunaway, Michael Bruce und Neal Smith, die auf drei Tracks wieder vereint sind. Außerdem Superstar Ke$ha, Rob Zombie, Kip Winger, Keith Nelson (Buckcherry) und der legendäre Gitarrist Steve Hunter)
Überzeugender kann man eigene Vergangenheit mit Moderne nicht verknüpfen und ist de Facto das beste Album seit "Trash".