Geschrieben von: Steini Samstag, 04. September 2010 um 13:08 Uhr

VÖ: 01.10.10
Label:Napalm Records
Alles neu im Hause GRAVE DIGGER. Nachdem das Experiment mit 2 Gitarristen ziemlich schnell ad acta gelegt wurde und mit Axel Ritt der langjährige Klampfer Manni Schmidt ersetzt wurde, gibts nun die erste Scheibe in der neuen Besetzung. Auch wenn man sich thematisch an den Bandklassiker "Tunes of War" nähert, so sind die beiden Scheiben grundverschieden. Zum einen klingt die Gitarre komplett anders als in der Vergangenheit, für meine Begriffe sogar etwas zu gezähmt für GRAVE DIGGER. Zum anderen ist das Songwriting auch ein anderes wie damals. Fans der letzen Alben werden mit "Rebels" , "Execution" bedient. Die wahren Highlights sind aber die untypischen Songs wie "When rains turn to Blood". Fazit: es gibt durchaus einige vielversprechende Neuerungen, aber auch einge Langweiler. Wenn man die letzten Langdreher als Vergleich nimmt, muss man feststellen, dass das neue Album in seiner Gesamtheit eher abstinkt. Andersherum wird aber auch ein Schuh draus. Wer eher gelangweilt war in der Vergangenheit, könnte GRAVE DIGGER mit diesem Album wieder ganz neu entdecken.
7 Punkte
Thorsten Steinebach
Geschrieben von: Steini Samstag, 04. September 2010 um 02:40 Uhr

VÖ:17.09.10
Label: AFM
Tja, ich hoffe mal das die vorangegangen Longplayer von ELVENKING stilistisch ähnlich gelagert sind. Diese kenne ich nämlich nicht und so wird dieses Review nur auf das aktuelle Scheibchen ausgelegt.
Vorausschickend sei gesagt, so oder so, ist dieses Album nur bedingt als "hartes" Album zu bezeichnen."Runereader" ist mehr als nur an alte NOCTURNAL RITES angelehnt."The Cabal" schlägt in eine ähnliche Kerbe.Zumindest die offene, Bon Jovi-hörende Nachbarin wird nach dem Genuss dieser Tracks nicht vom Stuhl nach hinten überkippen.("What´s left of me")Was auch im Fall von ELVENKING gar nicht negativ gemeint ist. Hier ist immer noch genug Dampf in den Kompositionen("Your Heroes are Dead") um sie nicht Radiotauglich zu machen. Wer aus einem Mix aus alten NOCTURNAL RITES,kitschigem Bombast, aber dennoch zuckersüßen Melodien steht("Possession"), ist hier mehr als richtig.
8 klebrige Punkte
Thorsten Steinebach